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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Mai 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Elias Belke (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmen, die den Dienst Tapbell nutzen (nachfolgend „Kunde"). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Tapbell ist ein webbasiertes NFC-Tischservice-System für Gastronomiebetriebe. Der Dienst ermöglicht es, Serviceanfragen von Gästen über NFC-Tags entgegenzunehmen und per Telegram zu benachrichtigen. Der Anbieter stellt die Software als Software-as-a-Service (SaaS) bereit. Ein Anspruch auf bestimmte Features oder auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Registrierung auf tapbell-page.com und die Bestätigung der E-Mail-Adresse zustande. Mit der Registrierung erklärt der Kunde, die AGB gelesen und akzeptiert zu haben.

§ 4 Preise und Zahlung

Der Dienst wird pro Tisch monatlich abgerechnet: 19,99 € Grundpreis (enthält bis zu 10 Tische), jeder weitere Tisch 1,30 €. Die genaue Tischzahl wählt der Kunde bei der Bestellung. Bereiche:

PaketTischePreis / Monat
Starter 1–10 19,99 €
Pro 11–20 21,29 – 32,99 €
Business 21–35 34,29 – 52,49 €
Enterprise 36–50 53,79 – 71,99 €
50+ Tische über 50auf Anfrage

Die Einrichtung erfolgt ohne Aufpreis: Der Anbieter versendet die vorprogrammierten NFC-Schilder per Post; die Inbetriebnahme wird durch ein Video-Tutorial begleitet. Bei Bedarf steht der Anbieter per E-Mail für Rückfragen zur Verfügung.

Bestandskunden, die ihren Vertrag vor Einführung der Paket-Tarife (Mai 2026) abgeschlossen haben, behalten ihren ursprünglichen Tarif von 5,00 € pro NFC-Gerät und Monat, solange sie nicht in ein Paket wechseln.

Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung – keine Umsatzsteuer ausgewiesen). Die monatliche Abrechnung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Akzeptierte Zahlungsmittel: Kreditkarte, SEPA-Lastschrift.

Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, den Zugang zum Dienst zu sperren.

§ 5 Laufzeit, Testlaufzeit und Kündigung

Das Abonnement wird monatlich abgerechnet, der Vertrag teilt sich jedoch in zwei aufeinanderfolgende Phasen:

(1) Testlaufzeit (Monate 1–3). Die ersten drei Monate sind eine feste Laufzeit; eine ordentliche Kündigung ist in dieser Zeit ausgeschlossen. Die Abrechnung erfolgt lediglich monatlich. Nach Ablauf der drei Monate geht der Vertrag automatisch in die Hauptlaufzeit über.

(2) Hauptlaufzeit (ab Monat 4). Mit Ablauf des dritten Monats beginnt eine feste Vertragslaufzeit von zwölf Monaten, während der eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen ist. Die Abrechnung bleibt monatlich. Der Vertrag verlängert sich anschließend jeweils um weitere zwölf Monate, sofern er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung erfolgt per E-Mail oder über das Stripe Customer Portal.

Bestandskunden, deren Vertrag vor Einführung dieser Regelung (Mai 2026) geschlossen wurde, behalten ihr ursprüngliches monatliches Kündigungsrecht, solange sie ihren Tarif beibehalten.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Nach wirksamer Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit bestehen. Eine Kündigung wirkt nur für die Zukunft: bereits gezahlte Beträge werden nicht erstattet — eine Geld-zurück-Garantie besteht nicht. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn der Dienst dem Kunden nicht gefällt.

Für Rückfragen steht der Anbieter unter info@tapbell-page.com zur Verfügung.

§ 6 Eigentum und Rückgabe der NFC-Schilder

Die im Rahmen des Abonnements bereitgestellten NFC-Schilder (inklusive Tischständer und Tags) verbleiben während der gesamten Vertragslaufzeit im Eigentum des Anbieters. Der Kunde erhält sie ausschließlich zur Nutzung im Rahmen des Tapbell-Dienstes.

Nach Beendigung des Abonnements ist der Kunde verpflichtet, sämtliche überlassenen NFC-Schilder innerhalb von 14 Tagen ab dem Vertragsende vollständig an den Anbieter zurückzusenden. Die Rücksendung erfolgt auf Kosten des Kunden; auf Wunsch stellt der Anbieter ein vorfrankiertes Versandetikett zur Verfügung. Die genaue Versandanschrift wird dem Kunden im Zuge der Kündigungsbestätigung mitgeteilt.

Werden Schilder nicht oder nur unvollständig zurückgesendet, ist der Anbieter berechtigt, für jedes fehlende oder nicht funktionsfähig zurückgegebene Schild eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 15,00 € zu berechnen. Verloren gegangene oder beschädigte Schilder während der Vertragslaufzeit fallen nicht hierunter und werden über den im Paket enthaltenen Austauschservice abgewickelt (siehe Account-Bereich, Menüpunkt „Schilder ersetzen").

Normale Gebrauchsspuren sind unschädlich. Eine über den vertragsgemäßen Gebrauch hinausgehende Beschädigung berechtigt den Anbieter zur Geltendmachung des tatsächlichen Schadens.

§ 7 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, keine missbräuchliche Nutzung des Dienstes vorzunehmen, seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich über unbefugten Zugriff zu informieren.

Der Kunde stellt sicher, dass seine Gäste über die Datenverarbeitung (insbesondere die Übermittlung von Tischanfragen) informiert sind.

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt ergänzend der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO, der Bestandteil dieses Vertrags ist.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit an, übernimmt jedoch keine Garantie für ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorangekündigt. Ansprüche aus Ausfällen bestehen nicht.

§ 9 Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Die Haftung ist in jedem Fall auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den letzten drei Monaten vor dem schadensstiftenden Ereignis gezahlt hat.

Unberührt bleibt die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Ebenfalls unberührt bleibt die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

§ 10 Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Frist von 30 Tagen zu ändern. Kunden werden per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Benachrichtigung, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Widerspricht der Kunde fristgerecht, so hat er das Recht, den Vertrag zum Ablauf der laufenden Vertragsperiode zu beenden; bis dahin gelten die bisherigen AGB fort. Auf das Widerspruchs- und das Beendigungsrecht wird in der Benachrichtigung gesondert hingewiesen.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, soweit der Kunde Kaufmann ist. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Rest des Vertrags davon unberührt.

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